So wählen Sie die perfekte Fadenzahl für Ihre Bettlaken aus
By Parachute – Home happens here. Bedding, bath linens, decor and more. | Published: 2026-07-18
Category: Anleitungen
Erfahren Sie, was die Fadenzahl wirklich für Ihre Bettlaken bedeutet, wie Sie die beste Fadenzahl für Komfort und Haltbarkeit auswählen und warum mehr nicht immer besser ist.
Beim Kauf neuer Bettwäsche ist die Fadenzahl oft die erste Kennzahl, auf die Sie achten. Aber bedeutet eine höhere Fadenzahl automatisch bessere Bettlaken? Die Wahrheit ist differenzierter. Die Fadenzahl gibt die Anzahl der horizontalen und vertikalen Fäden pro Quadratzoll Stoff an. Sie kann zwar auf eine dichtere Webart hinweisen, garantiert aber keine Weichheit, Atmungsaktivität oder Langlebigkeit. Tatsächlich haben viele der besten Bettlaken auf dem Markt eine Fadenzahl zwischen 200 und 400. Wenn Sie verstehen, was die Fadenzahl für verschiedene Materialien und Webarten bedeutet, können Sie Bettlaken auswählen, die sich gut anfühlen und jahrelang halten.
In diesem Leitfaden räumen wir mit dem Mythos der Fadenzahl auf, erklären, wie sie mit der Faserqualität und der Webart zusammenhängt, und geben Ihnen praktische Tipps für die Auswahl von Bettlaken, die zu Ihren Schlafgewohnheiten passen. Egal, ob Sie knitterfreien Perkal, seidigen Satin oder atmungsaktives Leinen bevorzugen, Sie werden genau wissen, worauf Sie achten müssen.
Was ist die Fadenzahl und warum ist sie wichtig?
Die Fadenzahl ist einfach die Anzahl der Fäden, die in einen Quadratzoll Stoff eingewebt sind. Sie wird berechnet, indem die vertikalen (Kettfäden) und horizontalen (Schussfäden) Fäden addiert werden. Ein Bettlaken mit 200 Kettfäden und 200 Schussfäden hat beispielsweise eine Fadenzahl von 400. Während eine höhere Fadenzahl einen dichteren, glatteren Stoff erzeugen kann, ist sie nicht der einzige Faktor, der die Qualität bestimmt. Die Art der Faser, die Länge der Fasern und die Webart spielen alle eine entscheidende Rolle.
Viele Hersteller erhöhen die Fadenzahl künstlich, indem sie mehrlagige Garne verwenden – zwei oder drei dünne Fäden werden miteinander verzwirnt und jede Lage als separater Faden gezählt. Dies kann die Fadenzahl auf über 1.000 treiben, aber der resultierende Stoff fühlt sich oft steif an und speichert Wärme. Der optimale Bereich für die meisten Baumwollbettlaken liegt zwischen 200 und 400. Bei Leinen ist die Fadenzahl weniger relevant, da die Fasern dicker und strukturierter sind. Achten Sie stattdessen auf Leinen, das sich weich anfühlt und mit jedem Waschen besser wird, wie ein Laken-Set aus Leinen - Kiesel F/Q.
- Die Fadenzahl wird durch Addition der Kett- und Schussfäden pro Quadratzoll berechnet.
- Höhere Fadenzahlen über 600 werden oft durch die Verwendung mehrlagiger Garne erreicht.
- Faserqualität und Webart sind wichtiger als die Fadenzahl allein.
Beste Fadenzahl für verschiedene Bettlakentypen
Die ideale Fadenzahl hängt von dem Material und der Webart ab, die Sie bevorzugen. Für Baumwoll-Perklakken, die für ihr knitterfreies, kühles Gefühl bekannt sind, ist eine Fadenzahl von 200 bis 300 ideal. Dieser Bereich ermöglicht es dem Stoff zu atmen und gleichzeitig seine Haltbarkeit zu bewahren. Baumwoll-Satin-Bettlaken mit einem seidigen, glänzenden Finish haben typischerweise eine Fadenzahl von 300 bis 600. Die höhere Zahl bei Satin ergibt sich aus einer dichteren Webart, fühlt sich aber dennoch glatt und leicht an.
Leinenbettlaken sind eine andere Geschichte. Leinenfasern sind von Natur aus dicker und länger, daher ist die Fadenzahl keine sinnvolle Messgröße. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf die Qualität des Flachses und die Webart. Hochwertiges Leinen fühlt sich kräftig und dennoch weich an und wird mit jeder Wäsche bequemer. Ein Laken-Set aus Leinen - Himmel F/Q bietet eine schöne, atmungsaktive Option, die nicht auf eine hohe Fadenzahl angewiesen ist. Bei Flanellbettlaken ist eine niedrigere Fadenzahl (etwa 170 bis 200) sogar besser, da der Stoff dadurch aufgeraut werden kann, ohne zu schwer zu werden.

- Perkal: 200–300 Fadenzahl für knitterfreien, kühlen Komfort.
- Satin: 300–600 Fadenzahl für seidige Glätte.
- Leinen: Fadenzahl ignorieren; Faserqualität und Weichheit priorisieren.
- Flanell: 170–200 Fadenzahl für aufgeraute Wärme.
Wie man Qualität jenseits der Fadenzahl erkennt
Um Bettlaken zu finden, die lange halten, sollten Sie über die reine Fadenzahl hinausschauen. Überprüfen Sie zunächst die Faserlänge. Langstapelige Baumwolle (wie ägyptische oder Supima-Baumwolle) erzeugt stärkere, weichere Fäden, die weniger zum Fusseln neigen. Kurzstapelige Baumwolle kann sich rau anfühlen und schnell verschleißen, selbst bei einer hohen Fadenzahl. Zweitens: Berücksichtigen Sie die Webart. Perkal ist leicht und atmungsaktiv, während Satin dichter und glänzender ist. Beide können eine ausgezeichnete Wahl sein, wenn die Baumwollqualität gut ist.
Drittens: Untersuchen Sie die Verarbeitung. Bettlaken, die mercerisiert oder gesengt wurden, haben eine glattere Oberfläche. Achten Sie auch auf den Saum und die Nähte – Doppelnadelsäume deuten auf eine bessere Verarbeitung hin. Lesen Sie schließlich Bewertungen und fühlen Sie den Stoff, wenn möglich. Eine renommierte Marke wie Parachute konzentriert sich auf hochwertige Materialien und Verarbeitung, anstatt auf überhöhte Fadenzahlen. Ihr Perkal-Bettbezug (Adobe Streifen) verwendet beispielsweise langstapelige Baumwolle mit einer Fadenzahl von 270 und bietet ein knitterfreies Gefühl, das mit der Zeit noch besser wird.

- Langstapelige Baumwolle (ägyptische, Supima) sorgt für Haltbarkeit und Weichheit.
- Die Webart (Perkal vs. Satin) beeinflusst das Gefühl und die Atmungsaktivität.
- Achten Sie auf Doppelnadelsäume und eine glatte Verarbeitung.
Häufige Mythen über die Fadenzahl entlarvt
Mythos 1: Eine höhere Fadenzahl bedeutet immer bessere Bettlaken. In Wirklichkeit werden Bettlaken mit 1.000 Fäden oft aus minderwertiger Baumwolle mit mehrlagigen Garnen hergestellt, was sie schwer und weniger atmungsaktiv macht. Mythos 2: Nur die Fadenzahl ist wichtig. Faserqualität, Webart und Verarbeitung sind gleichermaßen wichtig. Mythos 3: Leinenbettlaken haben auch eine Fadenzahl. Leinen wird nach Gewicht gemessen, nicht nach Fadenzahl, da die Fasern dicker und unregelmäßiger sind.
Mythos 4: Alle 400-Faden-Bettlaken sind gleich. Zwei Bettlaken mit derselben Fadenzahl können sich völlig unterschiedlich anfühlen, wenn eines aus langstapeliger und das andere aus kurzstapeliger Baumwolle besteht. Mythos 5: Für Langlebigkeit braucht man eine hohe Fadenzahl. Ein gut gemachtes Perkal-Bettlaken mit 200 Fäden kann ein billiges Satin-Bettlaken mit 600 Fäden überdauern. Konzentrieren Sie sich auf die Gesamtkonstruktion und nicht auf eine einzelne Zahl.
- Eine hohe Fadenzahl kann eine schlechte Faserqualität verschleiern.
- Bei Leinen und Flanell werden andere Qualitätsmerkmale verwendet.
- Verarbeitung und Materialien sind wichtiger als die Fadenzahl.
Die Wahl der perfekten Bettlaken dreht sich nicht darum, der höchsten Fadenzahl hinterherzujagen. Es geht darum zu verstehen, was zu Ihrem Schlafstil passt – ob Sie die Knitterfestigkeit von Perkal, die Weichheit von Satin oder das entspannte Gefühl von Leinen bevorzugen. Indem Sie sich auf Faserqualität, Webart und Verarbeitung konzentrieren, werden Sie Bettlaken finden, die sich großartig anfühlen und jahrelang halten. Entdecken Sie unsere Kollektion hochwertiger Bettwäsche, einschließlich des Laken-Sets aus Leinen - Himmel F/Q, um Ihre perfekte Wahl zu treffen.



